Neuschöpfung
In Blau durch goldenen Blitz begleitet von zwei sechsstrahligen, goldenen Sternen gespaltener, silberner Felsblock.
(Satzname: "Spalt-den-Stein" = Übername für einen Steinmetzen)
Neuschöpfung von Dr. Hans Kläui, 1953.
Die Spaltenstein sind ein altes Geschlecht der Gemeinde Flaach und dort schon durch die Zürcher Steurrödel 1467/70 bezeugt. Weder in der Stadtbibliothek Winterthur noch auf dem Staatsarchiv Zürich liess sich ein überliefertes Wappen finden.
Eine seiner Zeit vorgenommene Rückfrage bei Carl Spaltenstein in Zürich, der umfangreiche Forschungen über sein Geschlecht durchgeführt hatte, verlief ebenfalls negativ. Es wurde daher zur Neuschöpfung geschritten. Diese ist redend und knüpft an den Namen an, indem es einen Stein zeigt, der durch einen Blitzschlag gespalten wird. Die Sterne sind heraldische Zutaten, können aber auch als Funken gedeutet werden.
Siehe auch: Welches ist mein Wappen
Zuschrift
Am 10.05.2004 hat uns Hugo Spaltenstein dieses Wappen zugesandt und folgendes dazu geschrieben:
“G'wunderhalber bin ich in eure Homepage eingestiegen und habe u.a. das Wappen angeschaut. Mein Vater Jakob (Jg 1904) hatte seinerseits ebenfalls etwas in der alten Spaltenstein-Chronik geschnüffelt und ist in den 40er Jahren auf beiliegendes Wappen gestossen. Nach euren Angaben wurde 1953 ein neues Wappen kreiert - welches ist nun richtig ?? Ich habe mich zwar immer gewundert, warum wir einen Löwen im Wappen haben. Als Kind, ich bin Jg 33, hatte ich immer beim Betrachten des Wappens die Illusion, wir könnten allenfalls Raubritter gewesen sein. Hahaha!!"
Er fügte folgendes Zitat an:
"Im Büchlein Zürcher Familiennamen (Zürcher Kantonalbank 1994) steht Folgendes: "Schpalteschtäi" - Flaach - der Spaltenstain, Bauer zu Unterteuringen 1280 Friedrichshafen (Württ.D) - C. Spaltenstain 1307 Paradies TG - Rüdi Spaltenstein (und) sin wib 1467 Flaach - Satzname Spalt-den-Stein, Übername für einen Steinmetzen.”
Wir danken Hugo Spaltenstein für diesen interessanten Beitrag.
Welches ist mein Wappen
Das Recht am Wappen: Wer darf es nutzen?
Gleicher Name reicht nicht: Der Name "Müller" oder "Schmidt" entstand früher tausendfach unabhängig voneinander. Nur weil ein "Müller" im 17. Jahrhundert ein Wappen stiftete, gehört es nicht allen Müllers von heute.Der lückenlose Nachweis: Sie dürfen ein historisches Wappen nur dann für sich beanspruchen, wenn Sie über Urkunden (Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden) lückenlos in direkter männlicher Linie (bzw. nach modernem Recht in der namensweitergebenden Linie) von dem ursprünglichen Wappenstifter abstammen.
Welches Wappen ist das richtige, wenn es mehrere gibt?
Wenn Sie in Wappenrollen oder Archiven mehrere Wappen zu Ihrem Nachnamen finden, gehen Sie wie folgt vor:Ahnenforschung betreiben: Sie müssen Ihre eigene Familie so weit wie möglich zurückverfolgen (meist bis ins 16. bis 18. Jahrhundert).Herkunft abgleichen: Wappenstifter waren oft regional gebunden. Finden Sie heraus, woher Ihre ältesten bekannten Vorfahren stammen (z. B. aus Sachsen, Bayern oder der Schweiz).Schnittpunkt suchen: Vergleichen Sie Ihre Familiendaten mit den Daten der Wappenstifter aus den Wappenbüchern (z. B. dem Siebmacher oder der Deutschen Wappenrolle). Nur wenn sich die Linien nachweislich kreuzen, haben Sie das richtige Wappen gefunden.
Was tun, wenn kein Wappen existiert?
Wenn sich herausstellt, dass Ihre direkte Familie nie ein Wappen hatte (was auf die Mehrheit der Familien zutrifft), haben Sie eine wunderbare Alternative: Sie können ein neues Familienwappen stiften.Dazu entwerfen Sie gemeinsam mit einem Heraldiker (Wappenkundler) ein neues, einzigartiges Wappen, das Ihre Familiengeschichte oder Ihren Beruf widerspiegelt. Dieses wird dann in eine offizielle Wappenrolle eingetragen und ist ab diesem Moment für Sie und alle Ihre Nachkommen rechtlich geschützt.
Quelle: google KI Übersicht 2026